Kein Security-Scanner ist perfekt. Die meisten Anbieter sagen das nicht. Wir messen uns öffentlich — mit allen Schwächen.
| Testset | Fälle | Precision | Recall | Einordnung |
|---|---|---|---|---|
| Intern v2 (eigene 20 Fälle, 5 Sprachen) | 20 | 92,3 % | 100 % | Nach Gap-Patch gegen die gefundenen Lücken |
| Extern: deepset/prompt-injections | 546 | 100 % | 24,6 % | Die ehrliche Außenwirkung |
| Extern: Lakera PINT | — | — | — | folgt (Zugang beantragt) |
Von 343 alltäglichen, harmlosen Texten (Fragen zu Programmierung, Reisen, Büchern) hat ClawGuard keinen einzigen fälschlich als Angriff markiert. Zum Vergleich: Eine aktuelle akademische Studie (MCPZoo, 2026) misst bei Security-Scannern im Schnitt nur 45,5 % Precision. Für Sie heißt das: Unsere Befunde haben Aussagekraft — wenn ClawGuard schlägt, ist es echt.
Von 203 echten Angriffen im externen Set erkennt unser regelbasierter Kern etwa ein Viertel. Das ist die ehrliche Grenze deterministischer Mustererkennung: Rollenspiel-Jailbreaks (z. B. „Spielen wir einen Film"), semantische Manipulation und indirekte Kontext-Vergiftung sind mit regulären Ausdrücken strukturell nicht fassbar — dafür braucht man Modell-Verständnis.
Drei Antworten darauf:
Weil die Alternative — ein LLM, das LLM-Angriffe bewertet — ein Zirkelproblem ist: Der Prüfer ist selbst angreifbar. Unser Kern ist regelbasiert, offline, reproduzierbar: 236 Muster, 9 Kategorien, 14 Sprachen, gleicher Input = gleicher Befund. Für Ihre Dokumentation (EU AI Act) zählt genau das: wiederholbare, nachprüfbare Befunde.
Interne Sets: kuratiert von uns (ehrlich: darauf ausgelegt, unsere Stärken zu prüfen — deshalb zählt die externe Zahl mehr). Externes Set: deepset/prompt-injections (HuggingFace, 546 Fälle, unverändert). Alle Läufe offline, reproduzierbar. Keine F1-Optimierung für Marketing — wir zeigen Precision und Recall getrennt, weil beide zusammen oft verschleiern.